Die Zentralveranstaltung der Entringer Gemeinde ist der wöchentliche Gottesdienst. Jeden Sonntag morgen um 10:00 Uhr versammeln sich ca. 80-90 Erwachsene im "Großen Saal" der Friedenskirche. Dabei ist die "Pünktlichkeit" erstaunlich. Oft sind 5 Minuten vor 10:00 Uhr gerade einmal 20-30 Personen im Raum und dann strömt es gewaltig.
Familien mit kleinen Kindern haben die Möglichkeit, sich in den durch große Fenster abgetrennten Kleinkinderbereich zurückzuziehen, den wir gerne unser "Aquarium" nennen. Dort sind für die Kinder Polster und Spielsachen vorhanden und für die Eltern wird das Geschehen per Lautsprecher übertragen.
Den Anfang im Gottesdienst mit einem kleinen inhaltlichen Impuls, einem Kinderlied und einem Segensgebet erleben Kinder und Erwachsene gemeinsam. Nach etwa 10-15 Minuten gehen die Kinder dann in ihren Gottesdienst in ihren Gruppen im Untergeschoss. Die drei erleuchteten Kerzen zum Zeichen dafür, dass im gleichen Geiste Gottesdienst auch in den Räumen der Kinder gefeiert wird. Dort gibt es dann verschiedene Angebote in der Sonntagsschule für die Minis (3-6) im Bärentreffraum, die Midis (Grundschulalter) im Jungscharraum und die Teens im Jugendraum.
Die Musik im Gottesdienst wird von ganz verschiedenen Personen gestaltet. Einmal im Monat spielt der Posaunenchor, sonst gibt es neben Orgel und Klavier immer einmal wieder Liedbegleitung mit der Gitarre oder verschiedene Soloinstrumente. In jedem Gottesdienst ist inzwischen ein Kinderlied fest verankert und meist etwa zwei Lieder aus dem Jugendliederbuch "himmelweit".
Die Einleitung des Gottesdienstes wird von ganz unterschiedlichen Liturgen gestaltet, die Predigt bereitet meist der Pastor vor, öfters aber auch so genannte LaienpredigerInnen bzw. PredigthelferInnen aus der Gemeinde.
Seit Herbst 2010 werden die Veranstaltungshinweise für die jeweils bevorstehende Woche und eine Zusammenfassung der Predigtgedanken auf einem Blatt bereits zu Beginn des Gottesdienstes vom "Begrüßungsdienst" ausgeteilt.
Die Weiterentwicklung des Themas Gottesdienst ist seit 2009 Schwerpunktthema in den Beratungen unserer Gremien. Bezirksvorstand und Arbeitskreis Gottesdienst setzen sich besonders mit der Frage auseinander, was wir tun können, damit sich Form und Inhalt stärker an den Bedürfnissen der jüngeren Generationen orientieren kann, ohne die älteren Generationen und ihre Wünsche dabei aus dem Blick zu verlieren. Grundsätzlich werden die Lieder mit Notenzeile, wo es sich anbietet auch vierstimmig mit einem Lichtstarken Beamer an die Wand neben der Kanzel projiziert. Wir versuchen mehr und mehr auch kommunikative Formen im Gottesdienst einzubringen und zu etablieren.




