EMK Ammerbuch-Entringen

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Home Musik & Kultur Posaunenchor 90 Jahre Posaunenchor Entringen

Jubiläum

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„Boden und Bänke vibrierten … so, wie es sein soll“

In einem wohlwollenden Artikel schrieb der Herrenberger Gäubote in der Ausgabe vom 30.5. über das Konzert des Posaunenchors der EmK Entringen vom Vortag: „… so dass die Blechblasinstrumente am Sonntag in voller Pracht zu hören waren. Boden und Bänke vibrierten in der Kirchen mit den farbenfrohen Fenstern – so, wie es sein soll.“

Mit deutlich über 150 Hörern war der Raum gut gefüllt. Die Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Raum war eine echte Herausforderung für die Bläser, die auf ihren Podesten gut sichtbar waren. Hier einige Stimmen von Bläsern über das gesamte Projekt 90 Jahre Posaunenchor Entringen, das einige Monate aufwändige Übungsarbeit, ein „Trainingslager-Wochenende“ in der Hohenlohe, einen Galaabend, einen Gottesdienst mit besonderer Präsentation der JungbläserInnen, das Konzert und schließlich noch einen Auftritt bei der Gartenschau „Neckarblühen“ in Horb umfasste:

 

Erich Schumacher (ehemaliger Dirigent): Eine richtige Jubiläumsfeier war das nicht, eher ein Konzert anlässlich dieses Datums. Aber das Konzert war hervorragend. Das „Geh unter der Gnade“ zum Abschluss ist mir richtig unter die Haut gegangen.

Annika Rempp: Das Programm war anspruchsvoll, aber nicht zu anspruchsvoll. Die moderne Queens-Park-Melody gefällt mir besonders. Das Wochenende vorher war ein guter Mix aus Übungszeit und Freizeit. Und es war gut, dass wir viel mit dem Schlagzeug gespielt haben und einiges Moderne dabei war.

Timon Vetter: Das Konzert war nicht schlecht. Das Spielen hat Spaß gemacht. Das Beste war der Dvorak, vielleicht außer den Schnitzeln am Galaabend.

Stefan Schumacher (Dirigent): Am Anfang war ich richtig aufgeregt, das hat sich dann aber rasch gelegt. Es hat mir riesig Spaß gemacht. Schön, dass so viele Leute da waren. Es hat sich gelohnt, allein schon für das Gemeinschaftsgefühl, das Wochenende und die gut besuchten Proben vorher.

Marco-Raphael Hornung: Die Queens-Park-Meldoy gefällt mir am Besten. So was wie das Vorbereitungswochenende könnte man ruhig öfter machen. Vor allem aber war das Essen am Galaabend genial.

Achim Renner: Das Konzert war der Höhepunkt des Posaunenchors in diesem Jahr. Ich war positiv überrascht über den Erfolg. Der Dvorak ist sensationell. Bei ihm und beim „Flight to the promised land“ hatte ich eine Gänsehaut.

 

„Routiniert, aber keine Routine“ lautete der Titel des eingangs erwähnten Zeitungsartikels, der im weiteren Verlauf von der „gelassenen Selbstverständlichkeit eines gut aufeinander eingespielten Ensembles“ sprach.