Bericht von der KU-Freizeit im Haus Kalkweil (Rottenburg) vom 18.-20. Februar
Vierzig Jugendliche, vier Pastoren, eine Pastorin und zwei Diakonische Helfer
Freitag war der Tag der Anreise. Es kamen insgesamt ca. 40 Teilnehmer und sieben Leiter. Ein paar aus Mössingen, Bodelshausen, Herrenberg, Entringen, Tübingen und aus Gomaringen. Am Anfang war Besichtigung des Hauses und Zimmerverteilung. Nach einer kleinen Pause war Abendessen. Da haben uns die Entringer bekocht. Es gab belegte Brote und Saitenwürstchen. Wenig später waren die Kennenlern-Spiele. Eines der Spiele war, dass wir einen Zettel bekommen haben mit verschiedenen Aussagen und wir für jede Aussage eine Unterschrift sammeln mussten. Drei Teilnehmer haben es geschafft, für jede Aussage eine Person zu finden, für die sie zutrifft. Danach machten wir noch einen Abendschluss, gab es noch ein wenig Freizeit und dann Bettruhe.
Der Samstag lief wie geplant. Nach dem Frühstück hatten wir Unterricht in vier Gruppen mit jeweils 7-11 Teilnehmern. Es gab vier Stationen. Das Thema des Wochenendes war „Nachfolge“. Ein Mensch, der in der Zeit des Nationalsozialismus für seinen Glauben an Jesus sogar ins Gefängnis gegangen ist und dort umgebracht worden ist, war Dietrich Bonhoeffer. Er hatte auch manchmal Zweifel, aber trotzdem hat er an seinem Glauben festgehalten.
Zur Nachfolge gehört auch Beten. An dieser Station haben wir in einem kurzen Filmausschnitt gesehen, wie jemand betet. Es war sehr lustig. Davor hatten wir noch eine Aufgabe. Wir sollten auf einen Zettel schreiben, was wir über Beten denken.
Wir haben die Geschichte über Levi gehört. Er war Zollbeamter und hatte sehr viel Geld. Jesus half ihm, weil er so einsam war, denn Geld macht nicht jeden glücklich. Levi wurde ein Nachfolger von Jesus. Er wollte nicht mehr reich sein.
Nachfolger müssen nicht nur arbeiten, sie dürfen auch einmal ausruhen. Bei Claudia durften wir das. Bei ihr wurden wir nochmals in 3 Gruppen unterteilt. Dann musste jede Gruppe ein kurzes Theaterstück aufführen: Eine Operette, eine Komödie oder einen Krimi. Jede Gruppe bekam von den anderen 6 Begriffe, die sie verwenden mussten. =>Das war sehr lustig.
Zum Mittagessen gab es Nudeln mit Hackfleischsoße, gekocht von Eltern aus Tübingen. Ab 14 Uhr gab es Freizeitangebote, z.B. Fußball, Spaziergang u.s.w. Um 17 Uhr spielten wir noch gemeinsam etwas, es gab 3 Spiele zur Auswahl: Happy Family, Parlament und Chef und Vize. Zum Abendessen haben die Herrenberger uns Hot Dogs gemacht. Die Abendrunde haben wir vorgezogen, denn wir schauten anschließend noch den Film „Evan Allmächtig“. Dabei haben ein paar Jungs und die Leiter sich die ganzen Chips und Kekse unter den Nagel gerissen. Nach dem Film war Freizeit bis zur Bettruhe. Da haben die meisten Dummheiten gemacht. Am Sonntag nach dem leckeren Frühstück haben wir unsere Zimmer aufgeräumt und den Gottesdienst in Gruppen vorbereitet und danach gemeinsam gefeiert. Es gab ein Anspiel, Musik, Lesungen und eine Predigt. Nach dem Mittagessen (Geschnetzeltes mit Reis, von den Mössingern gekocht!) mussten wir noch putzen. Dann wurden wir abgeholt und fuhren nach Hause.
THE END
Denise Engel, Katharina Geißler, Leon Jäger, Martin Jäger





