EMK Ammerbuch-Entringen

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Good-Bye Benni

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Ein Jahr voller Impressionen

Es ist schon wieder fast ein Jahr her, da stand ich vor der Gemeinde, um mich vorzustellen. Ich schaute in viele unbekannte aber doch gespannte Gesichter. Ungewollt schaffte ich es schon zu dieser Zeit die Lacher der Gemeinde auf mich zu ziehen, weil ich auf meinen Zettel schauen musste bevor ich mein Alter kundtun konnte. Ohne die kleinste Ahnung, was mich erwartet, bin ich nun also in dieses vergangene Jahr gestartet. Eigentlich ging alles sehr harmlos los. Am Anfang musste ich nur die Jungscharen leiten und mal etwas hier und etwas dort erledigen. Übermotiviert bin ich in die Jungscharen gegangen und habe schnell feststellen müssen: Motivation ist gut aber zu viel davon auch nicht. Nachdem ich dann nach und nach auch die anderen Mitarbeiter besser kennen gelernt habe fiel es mir immer leichter in den Jungscharen. Die Teams der Mädchenjungschar und XL-Jungschar festigten sich und es machte richtig Spaß. Leider war es in der Bubenjungschar nicht immer so einfach. Die Horde von 15 Jungs war nicht immer ganz so leicht zu bändigen und meistens fehlte jemand der etwas Ruhe in die Gruppe bringen konnte.

Nach knapp 1 ½ Monaten hatte ich dann auch schon einen „großen“ Auftritt. Bei den Schülerbibeltagen durfte ich in die Rolle des Bileams schlüpfen. Die Schauspielerei macht mir Spaß und so kam es dann auch, dass ich immer wieder eine Rolle übernehmen durfte wenn es um Anspiele oder andere Theaterstücke ging. Mein Highlight in diese Richtung war „Aktion Arche“ unser Kindermusical im April.

Aber natürlich gab es neben den Sonnenseiten auch Schattenseiten. Nicht alle Dienste die ich leisten musste, machten mir auch unbedingt Spaß. So musste ich jeden Monat den Gemeindebrief falten und verteilen, Sonntagsschulraum und Jugendraum putzen, die eine oder andere Hausmeistertätigkeit erledigen, usw. Ich denke ich habe in diesem Jahr auch gelernt, dass zu jeder Arbeit Dinge zählen, die keinen Spaß machen aber trotzdem erledigt werden müssen.

Mir hat das Jahr sehr gefallen und ich denke ich bin nicht nur äußerlich ein Jahr gealtert. Würde mich heute jemand fragen ob ich so ein Jahr noch Mal wiederholen würde, würde ich ihm antworten, dass ich jedem rate, der nicht weiss, was er nach seiner Schulausbildung tun soll, ein „Freiwilliges Soziales Jahr“ zu machen. Ein weiteres Jahr würde ich aber nicht machen, denn nach einem Jahr ist die Luft irgendwann raus und es wird Zeit für etwas Neues. Ich werde wohl das späte Aufstehen und lange Schlafen vermissen und trotzdem freue ich mich nun auf ein weiteres Jahr in der Gemeinde Entringen und auf meinen Studium (Mathematik und Physik Lehramt), das im Oktober in Tübingen beginnt.

Benjamin Brand